Donnerstag, 21. Mai 2026

Repowering von Windpark Hanstedt II

Baumaßnahmen schreiten voran

In dem im Jahr 2002 errichteten Windpark Hanstedt II mit 13 Anlagen wird ein Repowering umgesetzt. Neun WEA's werden zurückgebaut und 12 neue Anlagen errichtet.
 
Ende 2025 starteten die vorbereitenden Baumaßnahmen mit dem Aufstellen der Bauschilder, dem Abziehen des Oberbodens der Zuwegungen sowie dem Einbringen und verdichten von RC-Schottermaterial.
 
Zudem fand der Rückbau der Bestandsanlagen WEA 02 und WEA 09 statt. Die Anlagen wurden demontiert und die Fundamente wurden vollständig zurückgebaut. Die alte WEA 02 musste vorzeitig weichen, damit die Zuwegung und Kranstellfläche der neuen WEA 04 hergestellt werden konnte.
 
Im Frühjahr 2026 wurden dann die Zuwegungen und Kranstellflächen aller 12 WEA gemäß den Enercon-Spezifikationen hergestellt. Hierbei wurden die Zuwegungen mit den entsprechenden Kurvenradien für die Anlieferung der Rotorblätter ausgestattet.  
 
Auch im April ging es weiter mit Tiefbau- und Schotterarbeiten an allen 12 Anlagen. An den Anlagen südlich der B71 , den WEA 09- 12, fand bereits der Baugrubenaushub und die Baugrundverbesserung für die späteren Fundamentarbeiten statt. Außerdem wurden im gesamten Windpark neue Beregnungsleitungen für die Landwirte verlegt, da die alten teilweise durch die Zuwegungen der Anlagen beschädigt wurden.
 
Seit Anfang Mai werden im südlichen Windpark an den Standorten WEA 09-12 die Fundamente hergestellt. Beginnend mit der Sauberkeitsschicht, den Bewehrungsarbeiten bis zur Betonage wird im Wochenturnus ein Fundament nach dem anderen errichtet. Am 20. Mai fand die Betonage der WEA 11 statt. Zeitgleich wurde an der WEA 10 die Bewehrung hergestellt.
 
Ab Mitte Juni sind die Fundamente im südlichen Windpark abgeschlossen und die Fundamentauflast kann hergestellt werden. Anschließend beginnen die Fundamentarbeiten im nördlichen Windpark an den WEA 01-08.
 
Ab Oktober 2026 startet der Bau der Betontürme der WEA 03-12, da diese Anlagen auf 166m Nabenhöhe auf einem Hybridturm stehen. Ab Januar 2027 folgt dann die Anlieferung der Großkomponenten und die Errichtung der Anlagen. Die Inbetriebnahme ist sukzessive ab März geplant.
 
 

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