Mitteilung vom: 23.07.2006
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Pilotanlage zur Verwertung von Bioenergie auf dem Gelände der Pommernkaserne in Wolfhagen geplant

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GETproject präsentiert Konzept zur Verwertung Nachwachsender Rohstoffe – Landwirtschaft in der Region kann erheblichen Beitrag zur Energiewende leisten

(Wolfhagen/Kiel) – Das Ingenieurunternehmen GETproject aus Kiel hat am 19. Juli in der Gaststätte zum Chattenturm in Wolfhagen zur Informationsveranstaltung „Die Verwertung Nachwachsender Rohstoffe nach dem Konzept von Prof. Scheffer“ geladen. Der Einladung folgten der Bürgermeister der Stadt Wolfhagen, Reinhard Schaake, der Geschäftsführer der Stadtwerke, Martin Rühl sowie weitere 80 Gäste, überwiegend Landwirte aus der Gegend.

Auf der Informationsveranstaltung haben Geschäftsführer Per Lind und der Leiter Bioenergie Johann Götz vom Ingenieurunternehmen GETproject sowie Prof. Scheffer von der Universität Kassel, Institut für Nutzpflanzenkunde, das gemeinsam entwickelte Konzept zur Verwertung von Energiepflanzen erläutert.

Im Vergleich zu bisherigen Verfahren, bei denen die in den Pflanzen enthaltene Energie nur in einem kleinen Umfang nutzbar gemacht wird, bietet die Scheffer-Methode ein effizientes, energetisches Verfahren zur Ganzpflanzennutzung. Mit der Bioenergieanlage nach dem Konzept von Prof. Scheffer kann ein bisher unerreichter Wirkungsgrad in der Nutzung von Energiepflanzen erzielt werden. Die Biogasanlage bringt zwei marktfähige Produkte hervor: Strom und feste Brennstoffe. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Die Veranstaltung fand vor dem Hintergrund der wichtigen Bedeutung und Zukunft der Bioenergie statt. Die Landwirtschaft erhält durch die „Energie vom Acker“ (EVA) ein neues Standbein, kann einen erheblichen Beitrag zur Energiewende leisten und die eigene Zukunft sichern.

Auf der Veranstaltung ging es im Detail um die „Ökonomische und ökologische Optimierung des Anbaus und der Verwertung von Energiepflanzen“, die „Chancen und Wirtschaftlichkeit beim Anbau von Energiepflanzen aus Sicht des Pflanzenzüchters“, die Vorstellung des Konzeptes sowie seine Realisierung und Umsetzung.

Bürgermeister Schaake hat in diesem Zusammenhang die Konversionspläne für die Pommernkaserne vorgestellt. In diesen Plänen ist vorgesehen, dass der Standort für eine Pilot-Bioenergieanlage auf dem Gelände der Kaserne liegen könnte. Mit den Stadtwerken Wolfhagen werden Gespräche über die Verwendung der festen Brennstoffe zur Beheizung von Gebäuden geführt. Ferner ist eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Kassel und ISET (Institut für Solare Energieversorgungstechnik) im Gespräch. Dies könnte zu einer Ansiedlung von Forschungs- und Schulungsaktivitäten auf dem Gelände der Kaserne führen.

GETproject ist seit vielen Jahren im Bereich regenerative Energien tätig und befasst sich mit der Planung, Realisierung und dem Betrieb von Windkraftwerken. Im Landkreis Uelzen in Niedersachsen baut das Unternehmen zurzeit zwei Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 30 MW und einem Investitionsvolumen von 40 Mio. Euro.

Nun erweitert das Ingenieurunternehmen sein Tätigkeitsfeld um den Bereich Bioenergie, hat sich gemeinsam mit Prof. Scheffer mit dem neuen Verfahren zur Energieerzeugung aus Pflanzen befasst und die Umsetzung und Vermarktung des Konzeptes übernommen.

Der aktuelle Prospekt „Die Verwertung Nachwachsender Rohstoffe nach dem Konzept von Prof. Scheffer“ mit ausführlichen Informationen kann im Internet unter www.getproject.de/News heruntergeladen oder unter unten angegebener Telefonnummer angefordert werden. Landwirte, die nicht an der Versammlung teilnehmen konnten und Interesse an der Belieferung der geplanten Anlage mit Energiepflanzen haben, können unter dieser Internetadresse ein Kontaktformular herunterladen. 

GETproject GmbH & Co. KG
Russeer Weg 149a
24109 Kiel
Ansprechpartner für Rückfragen: Dipl.  Ing. Johann Götz
Tel: 0431-389600
getpro@getproject.de
www.getproject.de

Verantwortlich für diesen Pressetext: Hilke Lind


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